Ubu c’est moi – Öffentliche Probe am 29.9.2018

Ubu c’est moi

Ein Machtspiel zwischen Musik und Schauspiel

Da brüllt einer „Schreiße!“ und schon wird er Herrscher. Wieso? Volker Ell (Musik), Max Petermann (Schauspiel) und Ossian Hain (Dramaturgie) wollen ein Monster verstehen. Alfred Jarrys legendären König Ubu, der sich zum Thron hochmordet , der rotzend und fluchend sein Volk erpresst, ein Widerling. Aber, mal ehrlich, finden wir ihn nicht auch irgendwie… sexy? Ubu, c’est moi ist ein szenischer Versuch, ein Zwischenstand. Diskutieren Sie mit uns über die Stückentwicklung!

Er frisst und flucht, er brüllt „Schreiße“ – und wenig später ist er Herrscher: Alfred Jarrys grotesker König Ubu. Seine läppischen Widersacher schlachtet er ab, führt „Fynanz“kriege, und presst sein Volk schamlos aus. Das ist nicht nur Shakespeare-Parodie! Es gibt auch heute noch Ubus. Was – bei meiner gelben Rotze! – ist bloß so reizvoll an ihnen?

Volker Ell (Musik, Max Petermann (Schauspiel) und Ossian Hain (Dramaturgie) packen das Monstrum unter die Lupe. Ubu labor: Anatomie des Bösen. Mikrochemie des Neids. Und sie nehmen die Lupe unter die Lupe. Ubu psychoanalytique: Was macht so viel Spaß, an Ekel, Horror und Gewalt?

Lassen Sie sich packen! Ubu, c’est moi ist ein szenischer Versuch, der Zwischenstand einer Stückentwicklung. Diskutieren Sie mit bei der Stückentwicklung. Ubu paradis oder Ubu catastrophe? Ubu obsessiv oder Ubu en marche? Sind wir nicht alle ein bisschen Ubu?

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