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Unter freier Benutzung des Bühnenwerkes
„MEIN KAMPF“ von George Tabori
Mögen Sie Verwirrendes, Schräges?
Drei Frauen erzählen Geschichte,
eine Geschichte vor dem Anfang,
weil dieser das Ende wäre,
über das sie hinaus schauen wollen.
Drei Frauen spielen was? Männer!
Wien, 1907 – Hitler, gerade mal 18 Jahre alt,
begegnet dem Juden Herzl, in einem Männerwohnheim:
GOTT im Himmel
HERZL in der Hölle
GRETCHEN will HERZL
FRAU TOD will HITLER
und HITLER will die Welt.
FRAU TOD weiß den Weg
Nichts und alles davon ist wahr.
Die ehrlichsten Geschichten sind Lügengeschichten.
Mit Anleihen aus der Historie hat George Tabori „Mein Kampf“ geschrieben: Eine schwarze Farce über die unglaubliche Symbiose zwischen einem jüdischen Hausierer und Adolf Hitler in einem Wiener Männerwohnheim. Der junge Hitler, auf dem Weg, um Aufnahme an der Akademie der Künste zu finden, trifft auf den Juden Schlomo Herzl. Herzl erbarmt sich dieses jungen „Tolpatschs aus Braunau am Inn“.
Regie: Gisela Eitel Co-Regie:
Michaela Bochus
Schauspiel:
Ann Dargies,
Sibylle Magel,
Carola Unser
Die Inszenierung richtet sich an Jugendliche ab 16 Jahren und an Erwachsene.
Gefördert vom Kulturamt der Stadt Darmstadt
und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst |