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Kosten:
Die Teilnahmegebühr beträgt insgesamt € 3500, ermäßigt € 2600.
(Die Ermäßigung gilt für Hartz-IV-EmpfängerInnen und alle Menschen mit entsprechend geringem Einkommen wie SchülerInnen, Studierende und freiberuflich tätige KollegInnen des professionellen Freien Theaters und Tanzes)
Ort der Fortbildung:
Die Transit Werkstatt, Produktionsstätte von Theater Transit in der Wacker Fabrik,
Ober-Ramstädter-Str. 96 in 64367 Mühltal bei Darmstadt.
Auskünfte und Anmeldung zum Casting bis 15.12.2010 mit ein paar Daten zum Leben – Beschreibung der eigenen Fertigkeiten, der Leidenschaften, des künstlerischen Hintergrunds – und einigen Worten zu: warum gerade diese Ausbildung? bei:
Ann Dargies, Röderstr. 5, 64367 Mühltal, ( 06151-136722,
ann.dargies@theatertransit.de, www.theatertransit.de oder Prospekt anfordern
Leitung: Ann Dargies. Schauspiellehrerin, Clownin, Regisseurin, Schauspielerin, Projektakrobatin,
Leitung von Theater Transit und der Schule für Clown und Ensembletheater (www.theatertransit.de), Dozentin für Schauspiel am Institut für Theaterpädagogik Lingen, FH Osnabrück (www.kug.fh-osnabrück.de), Referentin für Schauspiel bei unterschiedlichen Auftraggebern in Deutschland, Österreich und Italien.
Ausbildung an der Universität der Künste Berlin, der Akademie Remscheid und bei LehrerInnen des Freien Tanz und Theaters.
Kulturpolitisch tätig als Vorstand der Freien Szene Darmstadt e.V. und dem Theater Moller Haus (www.theatermollerhaus.de).
Mitveranstalterin der Wacker Theater Tage www.wackerfabrik.de
Zu meiner Person:
Ann Dargies, ich bin 56 Jahre alt, seit 30 Jahren freiberuflich tätig. Und leite ein freies Theater: www.theatertransit.de, welches gerade 20 Jahre alt geworden ist.
Mein Motto:
Arbeite als bräuchtest du kein Geld
Liebe als hätte dir nie jemand etwas zu leide getan
Tanze als wärst du alleine
Singe als höre dir niemand zu
Studiert habe ich an der Hochschule der Künste Berlin. Den Clown vertieft mit LehrerInnen wie Jean Martin Moncero – Schule Dimitri, Didier Domergue – Schule Lecoq, Monika Pagneaux und Rik Kempt – Schule Gaulier.
Meine Faszination gilt dem Schöner Scheitern und der tragikomischen Figur auf der Bühne. Ihrer Liebe zur Welt und zu sich selbst lässt sie viel riskieren und immer wieder aufstehen. In dieser Figur lebt das Lachen wie das Weinen gleichermaßen, lässt sie schillern und strahlen. In Charly Chaplin z. B. dürfen wir es erkennen.
Und meine Faszination gehört dem Jonglieren mit den unterschiedlichen Theaterkonzepten für das eigene Forschen und Finden von lebendigem Schauspiel, in Naturalismus wie höchster Stilisierung und Abstraktion. So mixe ich zurzeit insbesondere das epische mit dem illusionistischen Theater und den Bühnenclown mit dem Theater des Todes nach Tadeusz Kantor.
Meine künstlerische Heimat, Theater Transit, steht für Brücken schlagen zwischen Menschen, den Künsten, der Theaterkunst und der Lebenskunst und zwischen Konzepten. Unser Theater kann und konnte nur deshalb so lange überleben, weil wir in einem dichten Netzwerk von KollegInnen wirken und arbeiten und weil wir uns nicht scheuen, Konzepte zu gebären, zu verfolgen und zu erweitern. Ein Eindruck von meinen Angeboten kann gewonnen werden durch einen Besuch bei den Inszenierungen, die dieses Jahr auf die Bühne kommen:
- „Zwei alte Frauchen“, eine Clowneske mit Gudrun Libnau und Ann Dargies, Regie Miriam Goldschmidt. Premiere am 8. Mai 2010 im Theater Moller Haus, weitere Termine im Oktober und November 2010;
- „Was ihr wollt“ nach Christoph Marthaler, Abschlussarbeit der Bühnenclown-Ausbildungsklasse 2009/2010, Premiere am 27.8.2010 im Theater Moller Haus und Vorstellungen am 11. und 12.9. in der Waggonhalle in Marburg (www.waggonhalle.de)sowie am 28. und 29.9. im Theater Moller Haus (www.theatermollerhaus.de).
Weitere Informationen zu mir und meinem Schaffen unter www.theatertransit.de.
Fortbildungsangebote zu Schauspiel, Bühnenhandwerk, Regie, Theaterpädagogik und Lebenskunst können angefragt werden:
- Episches und illusionistisches Theater
- Choreografisches Theater
- Choreografisches Theater nach Tadeusz Kantors Theater des Todes
- Inszenieren, Regie führen
- Annäherung an ein Stück, Lesart und Strichfassung finden
- Schauspielerorientierte Arbeitsweisen und Regie
- Ensembletheater - Definition/Besonderheit?
- Von der Spurensuche zum Stück
- Vom Thema zum Stück
- Szenische Arbeit
- Rollenarbeit
- Sprachgestaltung und Präsenz auf der Bühne
- Erarbeitung und Veröffentlichung von Performances
- Aktionstheater für den öffentlichen Raum
- Interaktive Ausstellungen
- Interaktive Theaterformen
- Politisches Theater
- Theater der Unterdrückten
- Theater für spezielle Zielgruppen und Orte
- Theater mit speziellen Zielgruppen
- Kulturmanagement und Kulturpolitik
- Gründung und Erhalt eines eigenen Freien Theaters
- Wie konzipiere und verwalte ich ein Haus für Theater und ästhetische Bildung, darstellende Kunst, Kunstvermittlung, Kunsterstellung und Nachwuchsförderung
- Lebenskunst, dem Leben meine Handschrift verleihen, Werkstätten zu Lebenskunst und Lebensgestaltung
ASSISTENZEN UND PRAKTIKA können ebenfalls angefragt werden. Unser Theater und meine Person sind als Praxisstelle mit Praxisanleitung anerkannt.
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