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Meine Faszinationen
Meine Faszination gilt dem Schöner Scheitern und der tragikomischen Figur auf der Bühne. Ihrer Liebe zur Welt und zu sich selbst lässt sie viel riskieren und immer wieder aufstehen. In dieser tragikomischen Figur lebt das Lachen wie Weinen gleichermaßen, lässt sie schillern und strahlen.
Meine Hingabe gehört der Verwandlung, der Herstellung von essenziellem Spiel, und der Creation Collektiv in der Tradition von Ariane Mnouschkin. Ich setze auf Ensemble in der Kunst wie im Leben.
Das Innehalten begleitet mich als wichtiges Arbeitsprinzip. Innehalten und mit allen Sinnen aufnehmen. Es erzeugt, sehen agieren, reagieren, finden und erfinden immer wieder neu. Läßt leibhaftig erkennen, wenn und was habe ich vor mir. Innehalten Vielleicht auch verstanden als Provokation gegen die Zeit, im Heute einer verrückt und verliebt lebenden „Hungerkünstlerin“.
Und meine Faszination gehört dem Jonglieren mit den unterschiedlichen Theaterkonzepten für das eigene Forschen und Finden von lebendigem Schauspiel in Naturalismus wie höchster Stilisierung und Abstraktion. So mixe ich insbesondere das epische mit dem illusionistischen, den Bühnenclown mit dem Theater des Todes nach Tadeusz Kantor.
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