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Damit ein RäderWerk des Zusammenspiels in Gang kommt. Die Forscherin in mir sucht im Ensembletheater die Verbindung von starken und kompetenten Persönlichkeiten für ein Ganzes, für ein künstlerisches wie theaterpädagogisches Vorhaben in und mit einem starken Ensemble. Ensemble ist für mich nicht „nur“ Gruppe, nicht „nur“ chorisches, nicht Ich und Du. Meines Erachtens braucht ein starkes Ensemble starke Persönlichkeiten. Es ist kein einfaches Unterfangen, dies in der Lehre herstellen zu wollen und in der heutigen Zeit. Dieses Spiel mit einem gesunden Ego und dem Ab und Zu in Gruppe, dem Selbstdarstellungswunsch und dem Wunsch nach Zusammenspiel. Neben der Förderung des Schauspiels und der Anleitung sind für mich die Förderung der Kommunikationsfähigkeit und das Arbeiten im Team hohe Ziele. Nicht umsonst habe ich mir eine kommunikative Profession und Kunstgattung gewählt. Der Mensch ohne ein Du könnte nicht Mensch werden. Immer wieder ist es die Berührung, die Anrührung, die mich in all meinen Arbeiten anzieht. Und das Arbeiten in und mit einem starken Ensemble. Wegweisend für mich ist meine Neugier auf Menschen wie Themen, das Brücken schlagen, meine Diskursleidenschaft auf der Diskursfläche Bühne und mein Wunsch nach Intensität in Ausdruck, Form und meine Faszination vom Arbeiten und Leben im Ensemble. Meine besondere Begabung ist in Lehre und Kunst es, diese Faszination immer wieder in die Tat umzusetzen. Nicht umsonst wählte ich auch die Bezeichnung: Schule für Ensembletheater. In der Entwicklung und Erarbeitung der unterschiedlichsten Stücke ob mit oder ohne Textvorlage eines Stückes gehe ich den für mich kostbaren Weg eines kollektiven Kreationsprozesses unter klarer Leitung und Rollendefinition. Dieser Prozess macht aus einer Gruppe von Fremden ein emotional und mental starkes wie zartes Gewebe von Vertrauten. In ihm kann ein neues Ganzes entstehen, das sehr viel mehr ist als die Summe seiner Teile. Theater, das das Herz berührt. Meine besondere Gabe ist die Ensempblearbeit. Die letzten Inszenierungsarbeiten, die dies zum Ausdruck brachten, waren: |
Ann DargiesTheorien zur PraxisArbeitsphilolosphie
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